Indischer Regenbogen e.V.

Benefizkonzert

... und wieder ist es soweit.

Mehr als 120 Kinder und Jugendliche musizieren und singen für Kinder.

Mit diesem Konzert am 13. Juli 2018 in der Klosterkirche Bad Herrenalb wird mit Highlights aus Musical und Film eine lebendige Brücke zwischen den musizierenden Schülern des Helmholtz-Gymnasiums Karlsruhe und den geistig und körperlich behinderten Kindern in Assam/Indien geschaffen.
Denn der Erlös des Konzertes geht, wie im Jahr 2017 auch, wieder an das Haus Fatima Baalika Dayadham - Haus der Liebe für behinderte Straßenkinder in North-East-Indien.

Staunen Sie über mehr als 120 musikbegeisterte Jugendliche des Helmholtz-Gymnasiums Karlsruhe, welche für diesen guten Zweck musizieren und singen.
Dank der Organisation "Klassik im Kloster" von Frau Sabine Zoller und des Honorarkonsuls der Republik Indien für BaWü konnten wir im letzten Jahr bereits mehr als 4000 € Spendengelder mit einem Benefizkonzert des Helmholtz-Gymnasiums erzielen.
Mit diesem Betrag gelang es uns im Haus der Liebe für behinderte Straßenkinder einen Therapie- und Schulraum einzurichten.

Es wäre schön, wenn wir auch in diesem Jahr wieder viele Durmersheimer Gäste begrüßen dürften. Das Ambiente für ein solches Konzert lädt an einem schönen Sommerabend in dieser schönen alten Klosterkirche ein, den Jugendlichem beim Musizieren zu lauschen.

Karten gibt es im VV Musikhaus Schlaile, Tickethotline 0721/23000 oder Mail tickets@schlaile.de für 12 € zzgl. VVK, bei mir für 12 € oder an der Konzertkasse für 15 €. Der Eintrittspreis geht, bis auf ein paar kleine Abzüge für Fahrtkosten der Schüler nach Bad Herrenalb, GEMA-Gebühren und Miete für die Kirche, zu 100 % an den Indischen Regenbogen e.V.
Selbstverständlich wird, wie im letzten Jahr auch, wieder die Firma Taxi Bitterwolf für Gäste ohne Fahrmöglichkeit nach Bad Herrenalb hin- und zurück zur Verfügung stehen. Melden Sie sich bitte hierzu bei mir -unter 0178 8111957 - an damit es eine Fahrgemeinschaft gibt.
Dank Ihres Besuches und die daraus resultierende Spende kann der Indische Regenbogen in Zusammenarbeit mit den Fatima Schwestern einem Kind mit Schulabschluss eine Basis für dessen Zukunft schaffen. Der Indische Regenbogen e.V. sagt schon jetzt im Namen der Kinder : DANKE!

Alexandra Nowack
Indischer Regenbogen e.V.
www.indischer-regenbogen.de
alex.nowack@web.de
mobil 0178.811 19 57
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Die Reise im März war kurz aber spannend

Wir flogen nach Mumbai, um in Andheri Schwester Arokia zu treffen. Mit einem uralten klapprigen Taxi, 34 Grad und keine Klimaanlage, fuhren wir dann an den Bahnhof nach Dadar, um von dort mit dem Nachtzug nach Khandwa zu fahren. Bahnfahren mit Einheimischen in Indien ist schon allein ein Urlaub wert. So etwas erlebt man nie mehr. Schon außen auf den Zügen stehen große Schilder auf welchen man nachlesen kann ob man hier einen Platz reserviert hat. In einem Nachtzug geht ohne Reservierung gar nichts. Sollte man kein Ticket haben, wird man an der nächsten Station vom Schaffner wortwörtlich an die frische Luft gesetzt. Sobald der Zug in den Bahnhof einfährt, kommen die Kinder aus allen „Löchern“, um in die Züge zu rasen und dort alte Flaschen zu sammeln. Das gleiche passiert auch auf den Gleisen und man muss sich nicht wundern, dass so viele Menschen vom Zug erfasst und getötet werden.

Wir verbringen für 180 km ca. 12 Stunden im Nachtzug und keiner von uns Drei kommt richtig zum Schlafen. Es ist heiß und ein stetiges Ein und Aussteigen von Fahrgästen. Dann kommt wieder ein Chai(Teee)Verkäufer und fragt uns ob wir einen Tee möchten obwohl er eigentlich sieht, dass wir eigentlich schlafen. Dasselbe macht natürlich der Verkäufer von verschiedenen scharfen Speisen auch.

Wir kommen am frühen Morgen in Khandwa an und treffen Schwester Jaya. Für uns alle soll es ein großartiger Tag werden. Wir machen uns mit einem uralten Geländewagen auf in tiefe Teakwälder. Dort kaufen wir verschiedenen Bauern Ziegen ab. Diese laden wir in unser Fahrzeug und fahren dann zu verschiedenen Orten. In diesen Orten wohnen Witwen mit ihren Kindern. Alle haben mindestens 4 Kinder. Teilweise sind die Ehemänner bei Unfällen gestorben, haben sich erhängt, weil sie die Familie nicht ernähren konnten und keinen Ausweg mehr gewusst haben oder waren schwer krank.

Eine Ziege kostet ca. 50 € und macht unsere Witwen wirklich reich. So sieht der Weg zum Reichtum aus: Eine Ziege ist zweimal im Jahr trächtig. Also wenn die Ziege, welche wir gebracht haben, wirft, wird dieses Ziegenlamm verkauft. Die Witwe erhält 50 € vom Käufer und kann nun ihre Kinder min. 2 Monate versorgen. Bald wirft die Ziege wieder und wieder wird die Ziege verkauft. Zwischendurch wird auch eine Ziege behalten, so dass sich zwei Ziegen fortpflanzen.
Wo trifft die Ziege den Geißbock? Ganz einfach. Es gibt Ziegenhirten. Die laufen am frühen Morgen durchs Dorf und sammeln alle Ziegen ein und bringen diese in eine Gegend wo es etwas zum Essen für die Ziegen gibt. Ziegen klettern übrigens auch auf Bäume!! Am Abend bringt er die Ziegen wieder zurück. Und die Tiere haben nun den ganzen Tag Zeit gehabt, um sich fortzupflanzen. Der Ziegenhirte bekommt pro Ziege im Monat 1 € fürs Hüten von dem Ziegen-Eigentümer.

Das gleiche Spiel passiert übrigens auch mit den Kühen.
Wir machen 5 Witwen und einen Witwer an diesem Tag überglücklich. Da die Wege weit sind, benötigen wir wirklich den ganzen Tag für diese Aktion.
Nach dem Mittagessen fahren wir in einen größeren Ort. Dort wollen wir Nähmaschinen kaufen. Schwester Jaya hat schon vorsondiert, um einen guten Preis zu bekommen. Strom gibt es keinen und so müssen wir Tretmaschinen kaufen. Die Schwestern handeln von 5900 Indischen Rupien auf 5400 Rupien und freuen sich ihres Lebens. Das sind ca. 80 €. Ich parke meine Schwester Jaya und Arokia in einem Eck und nehme mir den Geschäftsinhaber vor. Ich erkläre ihm, dass diese Maschinen für arme Mädchen sind und ich extra aus Deutschland kam, um die Maschinen zu kaufen. Dass wir eine Haushaltsschule (indisch GiriCenter) gründen möchten und die verstoßenen Frauen hier alles für den Haushalt Notwenige erlernen. Ich frage ihn ob er mir nicht helfen wolle? Er lächelt und gibt mir seine Hand. 5000 Indische Rupien das Stück und wir kaufen statt 5 nun 10 Nähmaschinen. Noch bevor unser Geländewagen das Convent erreicht, hat er geliefert. In Indien ist ein Geschäft übrigens kein geschlossener Raum, sondern einfach ein Irgendetwas mit drei Wänden im Freien.
Am Nachmittag bepacken wir noch Kartons mit Getreide. Dieses haben die Schwestern mit den Kindern selbst angebaut, geerntet und gedroschen. Einen Teil geben sie für das Haus in Anheri ab. Also sind die Getreidekartons unsere neuen Wegbegleiter. Da es keine Übernachtungsmöglichkeit für uns gibt, fahren wir in die Nacht hinein zum nächsten Boardinghouse der Fatima Schwestern.

In der tiefen dunklen Nacht erreichen wir Melghat. Dieser Ort ist wichtig, da wir hier in den Ortschaften ringsum Lehrer beschäftigen. Diese Lehrer für die Support-Classses werden vom Spendenerlös des Wilhelm-Hausenstein-Gymnasiums Durmersheim finanziert.
Support-Classes sind Klassen, die zwar den indischen Standard in den Schulen gelehrt bekommen, aber durch unsere Unterstützung aufgebaut werden und daher Englischunterricht haben. Wir fahren alle Orte ab und es ist unglaublich. Kinder und Ziegen sitzen in einem Klassenzimmer auf dem Boden, um unterrichtet zu werden. Hin und wieder liegt auch eine Kuh dazwischen. Von einem Freund des Indischen Regenbogens haben wir Geld bekommen von welchem wir Rucksäcke kauften. So konnten wir 90 Rucksäcke verteilen, welche die Kinder nun als Schulranzen nutzen. Die Kinder tanzen und singen vor Freude. Sie wollen uns gar nicht mehr gehen lassen.
An den Wänden hängen uralte Schiefertafeln. Hier gibt es überall Strom. Zwar nicht den ganzen Tag aber doch zu 65 %. Und so versprechen wir Computer anzuschaffen damit die Kinder nicht nur Flugzeuge in ihren Schulbüchern sehen, sondern sehen können, wenn man in die Welt fliegt, wie es dort aussieht.

Ich war die erste Europäerin die sie sahen und auch die erste blonde Frau.

Wir benötigen noch einen weiteren Tag in Melghat, denn wir möchten auch die Krankenstationen besuchen. Bei 43 Grad Celsius gibt es hier keine Kühlschränke für die Medizin. Es sterben leider immer mehr Kinder an Malaria, da die Schwestern kein Geld für Medizin haben. Auch sind die Wege so weit und beschwerlich, dass die Patienten sterben bis sie die Krankenstationen erreichen. Aufgrund der Hitze sind die Menschen bei den Feldarbeiten dehydriert. Sie laufen die weiten Wege zu den Krankenstationen, bekommen eine Vitamin-Infusion gelegt und laufen wieder zurück. Diese Strapazen kann man sich nicht vorstellen. In und um Chikhaldara haben die Menschen das gleiche Schicksal.
Also entschließe ich mich zwei Skooter (Roller) für die Schwestern Lucy und Jaya zu kaufen.
Natürlich brauchen die Beiden noch den Führerschein. Der kostet umgerechnet 50 € und kann in drei Tagen erlangt werden. Genauso fahren die Inder.
In Chikhaldara erleben wir auch eine arrangierte Hindu-Hochzeit. Arrangiert heißt, dass die Eltern die Braut bzw. Bräutigam aussuchen. In diesem Fall wurde das 14-jährige Mädchen von seinen Schwestern „verkauft“. Die Eltern waren tot und somit war die kleine Schwester versorgt. Kann man sehen wie man möchte, aber letztendlich stimmt es.
Das größte Hochzeitsgeschenk war unsere Anwesenheit. Mit einem uralten Tuck-Tuck fuhren wir an. Es war so altersschwach, dass wir es teilweise schieben mussten. Es war wirklich sehr schade, dass wir nicht länger mitfeiern konnten (indische Hochzeiten dauern drei Tage, aber unsere Pflicht rief.
Wir wollten noch ein Dorf besuchen aus welchem sehr viele Kinder in einem Boardinghouse in Achalpur untergebracht sind. Wir kauften an der Straße Biskuits und Bonbons, um diese den Einwohnern und Kindern zu verteilen. Hin und wieder machten wir Einkehr, um einen für uns gebrauten Tee zu genießen.
Die Einwohner waren sehr stolz uns ihre neuen Toiletten zu zeigen. Der absolute indische Hammer: Premierminister Modi erlies das Gesetz, dass jede indische Familie eine eigene Toilette haben muss. Diese wird nun auch vom indischen Staat finanziert. Auf den Dörfern leben die Menschen nun ja in Hütten aus Stroh und Holz bzw. Kuhdung.
Die indische Regierung fährt nun diesen Einwohnern das Baumaterial für ein WC an und dieses Häuschen muss für eine ggf. Kontrolle hochgemauert werden. Leider fehlt das Wesentliche. Die Wasser-und Abwasserleitung. Es gibt kein Wasser!! Woher und für was dann die Leitung. Man kann sagen, dass die Dorfbewohner im Großen und Ganzen nun ein zusätzlichen Raum für Vorräte haben. Und gehen lieber weiter für die Toilettengänge aufs Feld. Herzlichen Glückwunsch Herr Modi.
Auch hier müssen wir wieder Ernte einfahren. Auf sehr hohen Bäumen wachsen Fingerfruits. Wir kennen diese Früchte hier in Europa nicht. Sie sehen aus wie Schlangengurken, jedoch schwarz. Sie schmecken sehr bitter und müssen in Salzwasser gekocht erden damit sie genießbar sind. Noch drei Tüten neue Wegbegleiter.
In der kommenden Nacht ging die Fahrt weiter nach Achalpur.

Hier ist Schwester Teresa (so ist es richtig geschrieben) die Chefin. Sie lebte drei Jahre in Österreich und fragt uns alle 10 Minuten in einem schrillen Ton „Wie geht es ihnen? Geht es ihnen gut?“ Unsere Antwort wartet sie nicht ab bevor sie sagt „Wunderbar“.

Wunderbar. Ich mache mich den nächsten Tag auf den Weg, um die beiden Roller zu kaufen bzw. zu bestellen. Pech gehabt. Der Verkäufer kann kein Englisch und ich kein Maharati. Also suche ich mir erst jemanden zum Dolmetschen.
Ich bestelle zwei Honda-Skooter und handle unter schwierigsten Bedingungen zwei Helme als Naturalrabatt aus. Nach 30 Minuten bin ich total glücklich zwei Scooter für rund 1800 € zusammen gekauft zu haben. Sogar die neuesten Modelle. Gleich als wir wieder in Deutschland waren, überwies ich das Geld nach Indien, so dass die Skooter in diesen Tagen wahrscheinlich an ihre neuen Besitzer ausgeliefert werden können.

Den restlichen Tag verbringen wir mit den Kindern. Wir spielen mit ihnen und das Wichtigste für sie ist von uns gestreichelt zu werden. Meinem Mann und mir fällt es unsagbar schwer am Abend wieder den Nachtzug zu besteigen und die Kinder zurück zu lassen. Auch diesen Kindern und Schwestern verspreche ich, wenn ich wiederkomme, dass wir einen Computer kaufen. Und auch hier gibt es wieder Früchte zum Mitnehmen. Die Kinder und Schwestern in Andheri werden alles nur nicht verhungern.

Bepackt mit vielen Tüten und Kartons besteigen wir in Achalpur den Nachtzug, um zurück nach Dada zu fahren. In den 13 Stunden kommen wir nicht zum Schlafen und wir Europäer sind das absolute Highlight in dieser Nacht.

Wir haben unsagbar viele Kinder und Schwestern glücklich gemacht als wir wieder im Kloster in Andheri ankommen. Es ist Karfreitag. Mit Schwester Ranjana erledige ich alle bürokratischen Arbeiten. Wir protokollieren was der Indische Regenbogen alles in den letzten Tagen geleistet hat und legen fest was wir im kommenden November vorhaben. Die Tour muss bald festgelegt werden, den wieder müssen die Nachtzüge gebucht werden.
Unsere Zeit geht in Indien zu Ende.
Und wir können beide sagen, mein Mann und ich, wir haben die schönste Karfreitag-Messe in unserem Leben erlebt. 7000 Christen haben zusammen friedlich mit Hindus gesungen und gebetet. Und ich habe für jeden einzelnen Paten und Freund des Indischen Regenbogen gebetet und danke gesagt.

Noch in der gleichen Nacht bringt uns die Lufthansa gesund und wohl erhalten zurück nach Frankfurt.

Und hier planen wir bereits für unsere nächsten Benefizkonzerte im Sommer und Herbst.
Besonderen Dank hier an Sabine Zoller und Mario Ströhm und die nächste Reise im November.


Sehen Sie sich die Bilder der Reise an.

Benefizkonzert am 22. September 2017
Klassik im Kloster
FILMMUSIK DIE HERZEN BERÜHRT

Von Kindern für Kinder
Von überall kamen die Musiker, Gäste und fleißigen Helfer in die alte Klosterkirche Bad Herrenalb.
Schon am Vormittag rollte das Fahrzeug mit dem Anhänger, welcher uns freundlicherweise von der Firma Kutterer GmbH Durmersheim zur Verfügung gestellt wurde, nach Bad Herrenalb.
Dort warteten auch schon die vom Arbeitskreis Asyl Dobel bereitgestellten vier afghanischen Helfer, um die schweren Podeste im alten Kindergarten aufzuladen und diese dann, nachdem sie in die alte Klosterkirche gefahren wurden, dort abzuladen und um den Altar aufzubauen.
Wir hatten in dieser Woche einen indischen Pater zu Besuch und dieser packte dann auch fleißig mit an.
Gegen 14 Uhr kamen dann auch schon die 100 Jugendlichen bzw. Schüler vom Chor und Orchester des Helmholtz- Gymnasiums Karlsruhe mit der Straßenbahn angefahren, um mit den Proben zu beginnen.
Um 17 Uhr öffnete die Kirche ihre Pforten für die Gäste des Benefizkonzertes. Schon bald wurde uns zu unserer Freude klar, dass die Kirche, welche 400 Gäste fasst, voll besetzt sein wird.
Unsere Gäste kamen von überall. Paten und Spender des Indischen Regenbogen e.V.. Besucher aus Durmersheim, welche sogar mit einem Bus des Taxiunternehmens Bitterwolf kostenfrei gefahren wurden, Gäste aus den Hotels der Umgebung und natürlich viele Einwohner aus Bad Herrenalb und Umgebung.
An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Firmen Kutterer und Bitterwolf für deren Unterstützung.
Nach der Begrüßung kurz nach 18 Uhr, der Musiker, Zuhörer und des Honorarkonsuls der Republik Indien für Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz , Herrn Lapp, und der Honorarkonsulin des königlichen Thailändischen Honorarkonsulats Baden-Württemberg, Frau Zorn, wurde das Programm mit dem Hauptthema von Star Wars eröffnet.
Musik aus König der Löwen, Titanic, Forrest Gump, Kinder des Monsieur Matthieu und Herr der Ringe berührten die Herzen der Zuhörer.
Unter der Leitung ihrer Musiklehrer Frau Margit Bender und Doris Dotzauer berührten die Jugendlichem vom Chor und Orchester des Helmholtz-Gymnasiums tatsächlich die Besucher, wie es das Thema des Abends versprach. So konnten wir 2.390,- € als Spendengelder am Ende des Konzertes zählen.
Ich bedankte mich für diesen großartigen Auftritt der Jugendlichen und Herr Honorarkonsul Lapp versprach mir eine Überraschung.
Diese Überraschung waren weitere 2.000,- € Spende von ihm persönlich.
Unsere fleißigen afghanischen Helfer bauten wieder ab und der Hänger der Firma Kutterer transportierte die Podeste wieder zurück an Ort und Stelle.

Von den nun eingenommenen 4.390,- € gehen noch 280,- € für Bahnkarten und 100,- € für Verköstigung der Kinder ab.

Ich möchte mich bei allen, die mich bei meiner Arbeit die im März anfing, unterstützten, bedanken.

Im November fliegen mein Mann und ich mit zwei weiteren Mitgliedern des Indischen Regenbogens nach Rangia / Indien, um zu schauen wie der Erlös des Benefizkonzertes am besten angelegt wird.

Der Betrag geht komplett zu Gunsten des Heimes der Liebe für behinderte Straßenkinder, Fatima Baalika Dayadhaam.
Ziel des Hauses ist es den aufgenommenen Straßenkindern eine gute Erziehung, Schulausbildung oder sogar den Abschluss einer Berufsausbildung zu ermöglichen. Dieses Haus wurde im Mai 2017, nach dem Aufbau durch den Indischen Regenbogen und der Fatima Schwestern, eröffnet.
Wahrscheinlich werden wir einen Physiotherapieraum einrichten und den dazugehörenden Therapeuten anstellen.

Noch einmal ein herzliches Dankeschön an alle.

Hier noch eine Bitte in eigener Sache an alle Mitglieder bzw. Paten:
Bitte überweisen Sie die Patenschaftsbeiträge 2018 bis 20. Oktober 2017 damit ich diese noch vor meiner Abreise nach Indien am 9. November verbuchen und nach Indien überweisen kann.
Denn in Indien muss ich dann mit den Fatima Schwestern die komplette Buchhaltung erledigen.
Selbstverständlich freuen wir uns weiterhin über eine Übernahme von Patenschaften. Im Haus der Stra&szig;enkinder gibt es noch 36 Kinder ohne Paten.
Vergessen Sie auch die Mitgliederversammlung am 11.Oktober 2017 um 19 Uhr im Restaurant Korfu nicht!

Herzlichst
Ihre Alexandra Nowack

Benefizkonzert
Benefizkonzert

Der Indische Regenbogen hat die Vision, dass Kinder, vor allem Mädchen und Frauen in Indien geschützt, geborgen und ohne Angst aufwachsen. Um dieses Ziel zu erreichen, unterstützen uns die Fatima Sisters, die mitten unter den bedürftigen Menschen wohnen und daher genau wissen, wo unsere Hilfe am dringensten benötigt wird.
Somit können wir benachteiligte Mädchen, unabhängig von deren ethnischen, religiösen und kulturellen Zugehörigkeit fördern. Für Mädchen von der Straße, hat der Indische Regenbogen ein weiteres Schutzhaus im Assam eröffnet.
Der Indische Regenbogen ist ein eingetragener gemeinnütziger Verein und arbeitet seit Jahren mit den Fatima sisters in ganz Indien zusammen.

Der katholische Orden "Sisters of our Lady of Fatima" wurde 1893 in Bellary von Mon. Francis Xavier Kroot gegründet.

Dieser Missionar hatte die Aufgabe, sich um die unglücklichen und unterprivilegierten Menschen in Indien zu kümmern.

Fatima Baalika Dayadhaam

Die Gemeinde der Sisters of Our Lady of Fatima, besser bekannt als Fatima Schwestern, ist eine Gruppe von katholischen Schwestern mit ihrem Hauptsitz in Pune, Bundesstaat Maharashtra, Indien.

In der Nord-Ost Region gibt es 14 Klöster. Die Schwestern arbeiten in den ländlichen Gebieten.

Die Schwestern sind eng verbunden mit den verschiedenen Stämmen in der Nord-Ost Region Indiens, um für deren Aufstieg und Integration zu arbeiten. Auch begannen die Schwestern in den letzten Jahren mit verschiedenen Ministerien für Straßenkinder zu arbeiten. Zwei Schwestern haben bereits fast 12 Jahre Erfahrung mit der Arbeit mit Straßenkindern, da sie in Kooperation mit Don Bosco in zwei Häusern, hauptsächlich für Jungs und nebenbei nur für wenige Mädchen, arbeiteten.



Lesen Sie hier den ganzen Bericht.


Reisebericht Mai 2017 --- Fatima Baalika Dayadhaam --- Haus für behinderte Straßenkinder

... call me if you are free, urgent. Schwester Ventura 8.Mai 2018 per WhatsApp
... ruf mich an, wenn du Zeit hat, es ist dringend.
Und es war dringend. Kurzfristig wurde entschieden, dass das Haus für behinderte Straßenkinder -Mädchen- am 18. Mai 2017 eröffnet wird.



Lesen Sie hier den ganzen Bericht.


Eröffnung Fatima Baaiika Dayadhaam

.... endlich ist es soweit.

Nach jahrelanger Arbeit, Engagement, Zittern ob es klappt, Verhandlungen mit den Behörden und der Kirche, Spendenaktionen und Spannungen wird unser Haus für die behinderten Straßenkinder -children at risk- in Assam am 18. Mai eröffnet.



Lesen Sie hier den ganzen Bericht.


Reisebericht Januar 2017

.....gute Reise, kommen sie gut zurück, wenigstens haben sie es warm....

so verlassen meine Tochter Meike und ich am 17.01.2017 Durmersheim bei 0 Grad in Richtung Indien.
Im Gepäck einen Rollstuhl, gespendet von der Firma Krux, Rastatt, für die Übergabe an die behinderten Kinder und Senioren, welche vom Indischen Regenbogen unterstützt werden.



Lesen Sie hier den ganzen Bericht.


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