Ostergrüße

Leider lässt sich eine wahrhafte
Dankbarkeit
mit Worten nicht ausdrücken

Endlich können wir wieder aktiv in Indien tätig werden.

Nach genau zwei Jahren und zwei Monaten werden wir am 14. Mai 2022 nach Indien fliegen.
Zuerst fliegen wir nach Mumbai wo wir die ersten Häuser in Vasei besuchen. Von dort geht es mit dem Auto weiter nach Pune ins Haupthaus.

Hier gibt es viel Bürokratie zu erledigen.
Zum einen müssen die ganzen Listen durchgegangen werden, auf welchen die verschiedenen Häuser mit den Kindern aufgeführt werden.
Leider haben wir durch Corona auch Kinder verloren.
Zum anderen haben wir Vorschläge für neue Projekte bekommen. Diese müssen vor Genehmigung selbstverständlich geprüft werden.

Und dann gibt es auch in Indien für den Indischen Regenbogen e.V. das leidige Thema mit dem Finanzamt. Mit Schwester Arul werden wir die Steuererklärung, welche sie vorbereitet hat, durchgehen, unterzeichnen und abgeben.

Auch werden wir in dieser Gegend das Haus Kroot Niwas besuchen.
Hier haben die Fatima Schwestern eine eigene Schule und einen eigenen Kindergarten gebaut. Wir werden prüfen wieviel Kinder hier über den Indischen Regenbogen aufgenommen werden können. Die Kinder sollen in diesem Haus dann wohnen und die Schule / Kindergarten besuchen können.
Selbstverständlich müssen wir vorher prüfen wie viel Geld wir hierfür zur Verfügung haben.

Von Pune aus geht es weiter mit dem Flugzeug nach Chennai. Chennai liegt am Golf von Bengalen in Ostindien und ist die Hauptstadt des Bundesstaates Tamil Nadu.
Von hier aus geht es nach Dharkast in das St. Joseph`s home for children.
Geleitet von Schwester Mangala. Das Haus gibt es bereits seit 2000. Ausschließlich für 120 Waisenkinder und eine Krankenstation. Das alles wird von 7 Fatima Schwestern bewältigt.
Im Dezember 2021 hat nun der Indische Regenbogen Geld für weitere 50 Waisenkinder, welche ihre Eltern ausschließlich durch Corona verloren, gegeben.

Daher werden wir uns nun dieses Waisenhaus anschauen und hoffen, dass wir weitere Paten, für 17 Kinder haben wir schon Paten, finden.

Zum Schluss unserer Reise werden wir dann noch nach Andheri fliegen. Auch hier haben wir viele Mädchen, welche vom Indischen Regenbogen unterstützt werden.

In North-East-Indien tobt leider schon seit 21 Tagen wieder der Monsun. Lt. Schwester Piji regnet es Tag und Nacht durch. Die Giftschlangen verlassen ihre Löcher und haben leider in der letzten Woche zwei kleine Mädchen, unterstützt vom IR, durch Bisse getötet. Meistens kommen die Schlangen in der Nacht durch die Ritzen der Holzhütten geschlichen und unsere Kinder haben keine Chance. Schon manche Häuser wurden mit Spendengeldern renoviert.

Auch werden wir schauen, ob wir noch mit Geld für Corona-Impfungen helfen können.

Ich möchte einmal hier anbringen, dass das große Land Indien tatsächlich auch anderen Ländern hilft. Eben mit dem was das Land selbst produziert oder anpflanzt.  hat. So bekam z.B. Sri Lanka Corona-Impfstoffe im Jahr 2020, als die Inder dachten sie wären durch. Dann hatten sie 2021 selbst nicht mehr genug Impfstoffe. Und leider auch kein Geld mehr, um genug zu produzieren.
Auch jetzt gingen Nahrungsmittel in das so gebeutelte Sri Lanka.
Dies wissen wir aus sicherer Quelle, da wir auch in Sri Lanka Fatima Schwestern haben mit welchen wir in engem Kontakt stehen.

Am 3. Mai folge ich einer Einladung nach Rom zum Papst. In Rom wird ein indischer Priester selig gesprochen. Keine Angst – indische Einladung ist nicht gleich deutsche Einladung. Ich bezahle alles selbst.
Ich komme als europäische Vertretung der Fatima Schwestern. Diese Einladung ist insofern wichtig, dass wir sehen, dass der Indische Regenbogen e.V. für die katholischen Inder wichtig und anerkannt  ist.

Daher möchte ich mich bei allen Spendern und Paten hier noch einmal recht herzlich für Ihre Unterstützung bedanken. Wenn Sie unsere hompage anschauen, sehen Sie, dass wir in den letzten Jahren gemeinsam viel erreicht haben.

Herzlichst.         Namaste
Ihre Alexandra Nowack
1. Vorstand Indischer Regenbogen e.V.

Alle Kinder haben eine Chance verdient. Sie können gerne helfen

Kontakt
Alexandra Nowack                      Fon 01788111957

Spendenkonto
Deutsche ApoBank                      DE70 3006 0601 0004 1030 65

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